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Das Lob der Väter Kapitel 44,1–50,21

1 Lasst uns loben berühmte Männer, unsre Väter von Anfang an.

2 Viel Herrliches hat der Herr geschaffen, sein mächtiges Werk von Ewigkeit her:

3 Herrscher über Königreiche, Männer, berühmt für ihre Stärke, verständige Ratgeber und prophetische Seher.

4 Sie haben Land und Leute mit Rat und Verstand regiert und das Volk unterrichtet; mit weisen Worten haben sie belehrt.

5 Sie ersannen Lieder und schrieben Erzählungen –

6 Männer, die reich und mächtig gewesen sind und in Frieden an ihrem Ort lebten.

7 Sie alle sind zu ihren Zeiten gepriesen und zu ihren Lebzeiten gerühmt worden.

8 Einige unter ihnen haben einen solchen Namen hinterlassen, dass man noch heute ihr Lob verkündet.

9 Von andern aber gibt es kein Andenken, sie sind ausgelöscht, als wären sie nie gewesen. Und als sie lebten, war es, als lebten sie nicht noch ihre Kinder nach ihnen.

10 Anders aber jene gesegneten Männer, deren Gerechtigkeit nicht vergessen wird;

11 sie bleibt auch bei ihren Nachkommen, ein gutes Erbe sind ihre Enkel.

12 Ihre Nachkommen hielten fest an den Bundesschlüssen und um ihrer Väter willen auch die Kinder.

13 Für immer bleibt ihr Geschlecht, und ihr Lob wird nicht untergehen.

14 Sie sind in Frieden begraben, und ihr Name lebt ewig.

15 Das Volk redet von ihrer Weisheit, und die Gemeinde verkündet ihr Lob.

Henoch und Noah

16 Henoch gefiel dem Herrn und wurde hinweggenommen, ein Beispiel der Buße für künftige Geschlechter.

17 Noah wurde als vollkommen gerecht befunden, und zur Zeit des Zorns fand er Gnade; durch ihn blieb ein Rest auf Erden, als die Sintflut kam.

18 Ein ewiger Bund wurde mit ihm geschlossen, dass niemals wieder alles Fleisch durch eine Sintflut vertilgt werden sollte.

Abraham

19 Abraham war der hochberühmte Vater vieler Völker, und an seiner Ehre fand man keinen Makel.

20 Er hielt das Gesetz des Höchsten und stand im Bund mit ihm; er bestätigte den Bund mit seiner Beschneidung; und er wurde für treu befunden, als er versucht wurde.

21 Darum verhieß ihm Gott mit einem Eid, dass durch sein Geschlecht die Völker gesegnet werden sollten. Seine Nachkommen sollten zahlreich werden wie der Staub der Erde und erhöht wie die Sterne und ihr Erbe erhalten von einem Meer bis ans andre und vom Euphrat im Osten bis an die Enden der Erde.

Isaak und Jakob

22 Und mit Isaak bestätigte er den Bund um seines Vaters Abraham willen. Den Segen für alle Menschen und den Bund

23 ließ er ruhen auf Jakobs Haupt. Ihn hat er gnädig gesegnet und ihm das Erbe gegeben und seine Anteile bestimmt und in zwölf Stämme aufgeteilt.

Mose

23 Aus Jakob hat er einen gesegneten Mann kommen lassen, der vor aller Welt Gefallen fand,

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